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Berlin-Schöneberg Artikel Rathaus am John-F.-Kennedy-Platz
Schöneberg ist ein Ortsteil in dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Bis zur Fusion mit dem Bezirk Tempelhof am 1.01 2001 gab es einen eigenen Bezirk Schöneberg mit den Ortsteilen Schöneberg und Friedenau.
Schöneberg war bis zur Bildung der Stadtgemeinde Berlin in dem Jahr 1920 (Groß-Berlin-Gesetz) eine kreisfreie Stadt in der preußischen Provinz Brandenburg, danach einer der neuen Berliner Bezirke.
Im Schöneberger Rathaus hatten während der Teilung Berlins das Berliner Abgeordnetenhaus und der Senat von West-Berlin ihren Sitz. In dem Rathaus-Turm befindet sich die Freiheitsglocke, welche von gesammelten Spenden der Zivilbevölkerung der Vereinigte Staaten Amerika für die Berliner gestiftet wurde.
Das Rathaus, der umliegende Platz und die darauf zulaufenden Straßen waren der Ort vieler Kundgebungen und des Staatsbesuches des US-Präsidenten John F. Kennedy. Dort hielt er seine Rede mit dem berühmten Bekenntnis „Ich bin ein Berliner“. Zu seinen Ehren wurde der Platz umbenannt.
In Schöneberg hatte der Alliierte Kontrollrat für ganz Deutschland seinen Sitz in dem Gebäude des Kammergerichts am Heinrich-von Kleist-Park. Vom 8.05 1945 bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1949 war dieser Kontrollrat die oberste Regierungsgewalt in Deutschland. Später war dort ca. noch die Alliierte Luftsicherheitszentrale untergebracht. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wird das Gebäude wieder für die höchsten Gerichte Berlins genutzt.
In Gedenken an die sogenannte Jüdische Schweiz findet man in dem heutigen Bayerischen Viertel 80 Gedenktafeln und mehrere Hinweistafeln mit Orientierungsplänen, die an Lampenmasten als flächendeckendes Denkmal unter dem TitelAbsicht Orte des Erinnerns in dem Bayrischen Viertel – Ausgrenzung und Entrechtung, Vertreibung, Deportation und Ermordung von Berliner Juden in den Jahren 1933 bis 1945 in dem Viertel verteilt sind.
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Zahlensalat wird an Hand von Beispielen nachvollziehbar bzw. entsteht erst... |
Metropol, ehemalige Piscator Bühne, 2004 Discothek, am Nollendorfplatz
Im Stadtteil dominieren kleine und mittlere Unternehmen in den Bereichen Handel, Dienstleistungen sowie der Gastronomie und Hotelerie. In dem Norden um den Wittenbergplatz der gehobene Einzelhandel mit dem KaDeWe als Aushängeschild und dem Tauentzien als meistfrequentierter Einkaufsstraße Berlins. Die Potsdamer Straße (mit direktem Anschluss an den Potsdamer Platz) setzt alles daran, ihr Image als Einkaufsstraße zu verbessern. In der Hauptstraße, dem historischen Zentrum Schönebergs, findet man viele Geschäfte für den täglichen Bedarf. Am John-F-Kennedy-Platz dominiert die öffentliche Verwaltung mit dem Bezirksamt, den Senatsverwaltungen für Wirtschaft und Justiz, am Kleistpark Landesverfassungsgericht und Kammergericht. In der Friedenauer Rheinstraße wiederum findet der Kunde viele interessante Einzelhandelsgeschäfte. Gewerbegebiete befinden sich in der Alboinstraße, am Werdauer Weg und in der Naumannstraße. Der geplante Neubau des Fernbahnhofs Papestraße verspricht mittelfristig auch in diesem bisher recht ungeordneten Gebiet nördlich vom Sachsendamm eine neue Entwicklung.
Buch-Tipp: Der flexible Mensch. Die Kultur des neuen Kapitalismus Ein neuer Blick in die Hintergründe unseres Lebens Richard Sennett, obwohl er ein Soziologe ist, geht zu dem Teil wie ein Volkskundler seine Betrachtung der aktuellen Lebenswelten an. Er vollzieht teilnehmende Beobachtungen und schildert die Ansichten der Menschen mit denen er zu dem Teil viel Zeit verbracht hat. Die neue Betrachtung der Grenzenlosigkeit... |
Bekannte Persönlichkeiten |
Arno Holz, Stübbenstraße 5
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Ferruccio Busoni, Viktoria-Luise-Platz 11
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Billy Wilder, Viktoria-Luise-Platz 11
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Albert Einstein, Haberlandstr. 8
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Kurt Tucholsky, Bundesallee 79
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Comedian Harmonists, Stubenrauchstr. 47
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Grab Marlene Dietrich, Friedhof in der Stubenrauchstraße, Friedenau
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- Hans Baluschek, der Maler hatte mehrere Wohnorte in Schöneberg (Gedenktafel Ceciliengärten 27)
- August Bebel, Mitbegründer der SPD (Gedenktafel Hauptstraße 97)
- Reinhold Begas, Bildhauer
- Walter Benjamin, Schriftsteller
- Gottfried Benn, der Arzt und Dichter wohnte von 1937–56 in der Bozener Straße 20 in dem Bayerischen Viertel (Gedenktafel)
- Eduard Bernstein, sozialdemokratischer Politiker
- Rudolf Breitscheid, führender sozialdemokratischer Reichstagsabgeorneter 1920–32, Preußischer Innenminister 1918/19, wohnte 1932/33 in dem Bayerischen Viertel, Haberlandstr. 8a (Haus zerstört, Gedenkstein vor Neubau)
- Max Bruch, Musiker (Gedenktafel am Haus Albestraße 3 in Friedenau)
- Georg Büchmann, Philologe
- Ferruccio Busoni, der Pianist und Komponist wohnte Viktoria-Luise-Platz 11 (Gedenktafel), sein Grab befindet sich auf dem Friedenauer Friedhof in der Stubenrauchstraße
- Die Comedian Harmonists, der wunderbare Männerchor wurden in der Stubenrauchstraße 47 gegründet (Gedenktafel)
- Marlene Dietrich, Schauspielerin, wurde in der Leberstraße 65 geboren (Gedenktafel), ihr Grab befindet sich auf dem Friedenauer Friedhof in der Stubenrauchstraße
- Alexander Dominicus , Oberbürgermeister der Stadt Schöneberg 1911–21
- Albert Einstein, der Physiker und Nobelpreisträger wohnte 1918–33 in dem Bayerischen Viertel, Haberlandstraße 8 (Haus zerstört, Gedenkstein vor Neubau)
- Hans Fallada, Schriftsteller, verbrachte seine Kinderjahre in der Luitpoldstraße 11 (das Haus existiert nicht mehr)
- Wilhelm Furtwängler, Dirigent der Berliner Philharmoniker
- Georg Hermann, Schriftsteller
- Theodor Heuss, der spätere Bundespräsident wohnte von 1918–30 in der Friedenauer Fregestraße 80 und war Stadtverordneter von Schöneberg (Gedenktafel)
- Kurt Hiller , Schriftsteller, wohnte in der Hähnelstraße 9 (Gedenktafel)
- Karl Hofer , an den Maler erinnert eine Tafel am Haus Grunewaldstraße 44
- Arno Holz, Dichter, lebte in dem im Bayerischen Viertel, Stübbenstraße 5 (Gedenktafel)
- Christopher Isherwood, der englische Schriftsteller lebte 1930–33 in der Nollendorfstraße 17 (Gedenktafel, dort steht fälschlicherweise, dass er dort ab 1929 wohnte).
- Karl Kautzky, sozialdemokratischer Politiker, lebte in Friedenau
- Egon Erwin Kisch, der "rasende Reporter" wohnte in den 20er Jahren in dem Haus Hohenstaufenstraße 36 (Gedenktafel)
- Else Lasker-Schüler, Lyrikerin, lebte in der Motzstraße 7
- Wilhelm Adolf Lette, Gründer des Lette-Verein am Viktoria-Luise-Platz
- Friedrich Luft, der beliebte Theaterkritiker (Stimme der Kritik), lebte Nähe Nollendorfplatz in der Maienstraße 4 (Gedenktafel)
- Rosa Luxemburg, Mitbegründerin der KPD, lebte unter anderem in der Cranachstraße 58 in Friedenau (Gedenktafel)
- Friedrich Naumann, liberaler Politiker, lebte in Schöneberg (Gedenktafel Naumannstraße 24)
- Erwin Piscator, Regisseur, Piscator-Bühne am Nollendorfplatz, jetzt Metropol (Gedenktafel)
- Nelly Sachs, Schriftstellerin wurde in der Maaßenstraße 12 geboren (Gedenktafel)
- Renée Sintenis, die Bildhauerin lebte 20 Jahre bis zu ihrem Tode 1965 in der Innsbrucker Straße 23 (Gedenktafel)
- Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie lebte und arbeitete mit seiner Frau Marie Steiner von Sievers 20 Jahre lang in der Motzstraße 30 (Gedenktafel)
- Kurt Tucholsky, Satiriker und Schriftsteller, wohnte in der Bundesallee 79 (Gedenktafel)
- Lesser Ury, Maler, lebte lange Jahre am Nollendorfplatz
- Claire Waldoff, die "Berolina des Chansons" lebte von 1919–33 in der Regensburger Straße 33 (Gedenktafel)
- Ernst Weiß, Arzt und Schriftsteller, wohnte in der Luitpoldstraße 34 (Gedenktafel)
- Billy Wilder, lebte in seinen jungen Jahren am Viktoria-Luise-Platz 11 (Gedenktafel)
- Paul Zech, expressionistischer und kämpferischer Schriftsteller, wohnte 1925–33 in der Naumannstraße 78 (Gedenktafel)
- Carl Zuckmayer, Schriftsteller und Dramatiker wohnte in der Nähe des Rathauses Schöneberg am Stadtpark, dort befindet sich auch eine Gedenktafel
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